Gemeinschaft & Begegnung
Die Konferenz bringt Menschen unterschiedlichster Hintergründe zusammen. Durch achtsames Zuhören, Kreiskultur und gemeinsames Erleben entsteht eine tiefe menschliche Verbindung.
21. – 23. August 2026 · Seminarort Phönixberg
Drei Tage zwischen Workshops, Natur und Gemeinschaft. Wir schaffen einen Raum, in dem wir Wissen teilen, einander begegnen und herausfinden, wie wir liebevoll mit uns und der Erde umgehen.
Die Erdenhüterkonferenz
Gemeinsam eine lebensfördernde Welt gestalten ist möglich!
Die Erdenhüterkonferenz ist ein Raum, in dem altes Wissen und neue Ideen zusammenkommen – und Menschen, die bereit sind, gemeinsam zu wachsen.
Dich erwarten:
„Ich habe Interesse an der EHÜKO, weil mir das Wohl der Erde sehr am Herzen liegt und ich auch Menschen kennenlernen möchte, die eine ähnliche Vision haben und Lösungen für die derzeitigen Herausforderungen finden möchten. Und einfach v.a. mich mit Gleichgesinnten connecten, teilen voneinander lernen und lieben und visionieren und umsetzen."
Wir wollen Wissen neu entdecken, das wir erahnen, wenn wir uns die Hände reichen, wenn wir etwas zusammen erreichen, das alleine nicht möglich war. Wenn unser Herz berührt ist von einem Sonnenuntergang. Und wenn wir lernen, uns wieder berührbar zu machen von der Welt um uns herum, so erzählt uns auf einmal alles seine Geschichte. Und der Wald, die Wiese, der Himmel, das fallende Blatt, erinnern uns daran, wer wir sind und was wirklich zählt im Leben. Und diese tragende und doch feine leise Weisheit gilt es zu behüten und zu erwecken.
Und vielleicht wird das herausfordernd und nicht immer einfach, doch wenn wir uns sicher sind, dass wir es versuchen wollen, für die Welt, die vor uns war, für die, die nach uns kommt, für ein Lächeln, Vergebung, Zuversicht, in der Welt, die gerade ist, dann werden wir zusammen wachsen und zusammenwachsen.
Wir möchten einen Raum schaffen, in welchem wir unseren Erfahrungs- und Wissensschatz miteinander teilen und gemeinsam herausfinden und erleben, wie wir ein respekt- und liebevolles Miteinander mit uns und allem Leben auf der Erde aktiv gestalten können.
Es wird Vorträge sowie Workshops in den unterschiedlichsten Bereichen geben. Das sind unter anderem Nachhaltigkeit, Naturverbindung, Erinnerungskultur, Freiwirtschaft, Synergie, Konfliktkultur, Kreiskultur und Körperarbeit.
Neben inhaltlichen Impulsen stehen Musik, Bewegung, gutes Essen, das gemeinsame Sein und Netzwerken im Vordergrund.
Wir sind in einer Zeit, in der das WIR immer klarer in den Vordergrund rückt. Es bilden sich mehr und mehr Gemeinschaften. Es wächst die Erkenntnis, dass Projekte, bei denen die Verantwortung auf Schultern verteilt wird, besser laufen, mehr Spaß machen und, dass ein Begegnen auf Augenhöhe in den Menschen ein starkes Gefühl der Selbstwirksamkeit hervorruft.
In unserer Kultur fand der Satz „das musst du alleine schaffen" lange Anklang. Viele Indigene würden nicht einmal auf die Idee kommen, z.B. ein Feuer alleine anzufachen.
Dazu eine passende Anekdote, erlebt von einer unserer Lehrerinnen (K.). Sie war Teil einer deutschen Gruppe, die das Glück hatte, Indigene von den Juǀ'hoansi aus der Nyae Nyae Conservancy in Namibia zu besuchen.
Die Gruppe wurde gebeten das Feuer zu entfachen. Die hier gängige Methode um eine Feuer anzuzünden ist das Feuerbohren (hier hölzerner Stab, der in ein flaches Holzstück gebohrt wird, um genug Abrieb für das Zundernest zu erzeugen). So machte sich auch K. ans Werk. Doch so sehr sie sich anstrengte, sie erzeugte nie genug Abrieb. Auch bei den anderen funktionierte es nicht. Ein Afrikaner sah ihnen zu und fragte dann „Warum möchte jeder von euch alleine ein Feuer machen?" Denn in seinem Stamm ist es üblich zu zweit oder dritt Feuer zu bohren. Er zeigte K. wie das ging. Er nahm, genau wie K. zuvor den Holzstab zwischen seine Hände und rieb hin und her und dabei rieben seine Hände von oben nach unten am Stab entlang. Der Unterschied war nun, dass K. wenn er unten angelangt war, schon mit ihren Händen wieder oben ansetzen sollte und so die Bewegung im Fluss halten sollte. Bald schon entstand genug Wärme und Abrieb und sie konnten recht leicht das Feuer entzünden.
Bei der Erdenhüterkonferenz ist das WIR jedoch nicht nur auf uns Menschen begrenzt. Wie kann ein Leben aussehen, in dem wir wieder mehr mit unserer Welt, anstatt nur auf und von ihr leben?
In diesem Sommer wollen wir uns treffen um altes Wissen und neu herausgefundenes, wissenschaftlich belegtes wie auch spirituelles Wissen und individuelle Erfahrungen zusammenzutragen, uns auszutauschen und weiterzuentwickeln. Wir wollen gemeinsam ins Erleben kommen, denn die wahren AHA-Momente, die Entwicklung und Heilung bringen, kommen häufig erst dann, wenn unser ganzes Sein und nicht nur Gehirn oder Herz angesprochen werden.
Es soll ein Austausch stattfinden, bei dem jeder gehört wird und so auch Samen für Zukunftsprojekte gelegt werden, bereits tolle Ideen weiterhin beim Wachsen unterstützt werden, innere Entwicklung und Heilung stattfinden können.
Die Konferenz bringt Menschen unterschiedlichster Hintergründe zusammen. Durch achtsames Zuhören, Kreiskultur und gemeinsames Erleben entsteht eine tiefe menschliche Verbindung.
Wie können wir als Menschen achtsam mit unserer Erde umgehen? In Workshops und Naturerfahrungen wird erlebbar, was es heißt, Verantwortung zu übernehmen – konkret im Alltag.
Musik, Bewegung, gutes Essen, Stille und Natur – all das fördert Gemeinschaft und schafft eine Kultur, in der alle Sinne angesprochen werden.
Wildnispädagogik, alternative Lernorte, neue Wirtschaftsmodelle – die Workshops bieten konkrete Werkzeuge und Visionen für gesellschaftlichen Wandel.
3 Tage · 21.–23. August 2026
| Freitag · 21. Aug | Samstag · 22. Aug | Sonntag · 23. Aug | |
|---|---|---|---|
| Morgens | Eigene Morgenpraxis | 7 Uhr Tai Chi / Atemtechniken | 7 Uhr Yoga / Körperarbeit |
| 8–9 Uhr Frühstücksbuffet | 8–9 Uhr Frühstücksbuffet | 8–9 Uhr Frühstücksbuffet | |
| Vormittags |
10 Uhr Begrüßung draußen Ankommen · Triadenbildung |
10 Uhr Morgenkreis | 9.30–11.30 Uhr Workshops Lernort Aramea – Christian Riedel Krisenresilienz und Klima – Florian Lamour |
| Gemeinsamer Einstieg, Triadenbildung | 10.30–12.30 Uhr Workshops Kontakt und Konsent – Sarah Naturerfahrung – Alina Metzger Geometrie und Synergie – Struppi | Pause / Triaden | |
| Mittags | 13 Uhr Mittagessen | 13 Uhr Mittagessen | 13 Uhr Mittagessen |
| Pause | Pause | Pause | |
| Nachmittags | 14.30 Uhr Workshops Freiwirtschaft – André Gefühle und Emotionen – Jona Holzhandwerk – Tim | 14.30 Uhr Workshops Permakultur – Dorothea SDG Tool – Katja Möltgen | 14 Uhr Gemeinsamer Kreis |
| Ab 16.30 Uhr frei · Zeit in Triaden | Ab 16.30 Uhr frei · Zeit in Triaden | 16–18 Uhr Workshop Systeme hüten – Eric Seeling | |
| Abends | 19 Uhr Abendessen | 19 Uhr Abendessen | 19 Uhr Abendessen |
| 20 Uhr gemeinsam Singen – Kaia Spielkurs – Tanz & Musizieren – Struppi Ab 21.30 Uhr freies Jammen |
20 Uhr Kreis 22 Uhr Kreistänze · Ecstatic Dance |
Ab 20.30 Uhr Open Stage Musik · Geschichten · Comedy · Gedichte · Visionen |
Änderungen vorbehalten Raum für Selbstorganisation Einladung zur Selbstverantwortung ♡
Das Programm wird nach und nach erweitert.
Schaut gerne immer wieder vorbei!
Bei den Kindern anfangen: Wie schaffen wir ein sicheres Umfeld für Kinder, in dem sie mit allen Sinnen lernen können? Von Schulgärten und Jurten.
Eine Einführung in die Nachhaltigkeit zum Thema „Design" – wie wir mit vielen Leuten gemeinsam gestalten können. Anhand eines Online-Tools für die UN-Nachhaltigkeitsziele.
Tanzen, atmen, sich bewusst bewegen und spielerisch erkunden: Was wollen wir geben, empfangen, nehmen oder erlauben? In jedem Moment und jeder Begegnung neu.
30 Kilometer westlich von Fulda, unweit der Ortschaft Herbstein, liegt die Gemeinschaft Phönixberg. Im Vogelsbergkreis (Osthessen) gelegen, ist sie aus allen Himmelsrichtungen gut erreichbar.
Neben einem Permakulturgarten nach Margarethe Lagerhorst gibt es verschiedenste Räumlichkeiten, in denen wir zusammenkommen, entspannen, speisen und Workshops halten. Für Unterbringung ist mit Zimmern gesorgt, es gibt aber auch viel Platz zum Zelten.
Phönixberg ist auch ein Ort des Rückzugs und der Kontemplation – lasst uns ihn so genießen: bei Spaziergängen, entspanntem Liegen im Gras oder stillen Momenten.
Navi-Adresse:
Zum Kapellenwald 1, 36358 Herbstein
Parken ist auf dem Gelände möglich.
In Google Maps öffnen →Wir laden euch ein, gemeinsam auf eine Reise zu gehen – über drei Tage, durch Gespräche, Stille und lebendige Erfahrungen. Werkzeuge des Wandels, Wirtschaftsordnung, Weiblichkeit und Erinnerungskultur. Singen, Tanzen, Musizieren, wärmendes Feuer unter freiem Himmel.
Euch erwarten:
Teilnahme
Wo möchtest du schlafen?
Hier findest du alle Antworten zu deinen Fragen. Falls nicht, schreib uns gerne!
Für Erwachsene über 18 Jahren liegt der Beitrag für die Konferenz samt Verpflegung und Camping bei 200 €. Mit Bett in einer der Unterkünfte auf dem Gelände bitten wir um 260 €.
Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren können für 100 € dabei sein. Kinder ab 5 bis 12 Jahren nehmen für 50 € teil. Kinder unter 5 Jahren sind kostenlos dabei.
Mit Überweisung der Anzahlung (30 % des Gesamtbetrags) spätestens 10 Tage nach Eingang des Anmeldebogens meldest du dich verbindlich an. Der Restbetrag ist bis zum 31. Juli 2026 zu begleichen. Die Kontoverbindung erhältst du in der Bestätigungsmail nach deiner Anmeldung.
Unser solidarisches Beitragssystem ermöglicht Menschen mit weniger Geld an der Konferenz teilzunehmen.
Du hast die Wahl: ein Bett in einer der Unterkünfte auf dem Gelände oder dein eigenes Zelt bzw. Campingfahrzeug.
Wir kochen zweimal täglich für euch, morgens gibt es ein Buffet. Die Mahlzeiten sind grundsätzlich vegan, damit alle mitessen können. Fleisch bitte selbst mitbringen – wir können es für euch kühlen.
In der Anmeldung fragen wir nach Ernährungsform, Unverträglichkeiten und Allergien.
Ja, sehr gerne! Kinder sind uns herzlich willkommen. Wir haben einen eigenen Kinderbereich eingerichtet:
Die Workshops finden bevorzugt freitags und samstags vormittags oder früh nachmittags statt. Zusätzlich ist Teambetreuung möglich – bitte bei der Anmeldung angeben.
Fragen zur Konferenz, zu den Workshops oder zur Anreise? Wir freuen uns über eine Nachricht.
Dann sei uns herzlich willkommen. Bring gerne deine Familie mit.
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